Mit dem richtigen Helm auf dem Quad unterwegs

Das Quad gelangt in den letzten Jahren nicht mehr nur im offenen Gelände zu immer mehr Beliebtheit, sondern ist auch immer öfter auf den Straßen zu finden. Je nach Nutzung sind die Sicherheitsstandards für das Quad unterschiedlich. Hier finden Sie die Vor- und Nachteile der gängigen Helme für das Quad.

Das Quad im Gelände

Den größten Spaßfaktor kann man mit dem Quad erreichen, wenn man abseits von Straßen und befestigten Wegen unterwegs ist. Unwegsames Gelände jeglicher Art sind mit dem Quad spielend zu bewältigen. Schotterpisten, Flussdurchfahrten oder Sandwüsten sind für Quads kein Problem.
Jedoch sollte der Faktor Sicherheit auch und ganz besonders im Gelände beachtet werden. Persönlicher Schutz ist sehr wichtig und da darf auch der Helm nicht zu kurz kommen.
Im Gelände eignen sich hierfür spezielle Off-Road-Helme. Diese Helme bieten einen sehr gut geeigneten Schutz vor herumfliegenden Gegenständen, ausreichend Sonnenschutz und einen sehr hohen Tragekomfort. Das Kinnteil und der Schirm sind häufig abnehmbar. Diese Helme sind besonders leicht, so dass bei Sprüngen im Gelände möglichst wenig Kräfte auf Kopf und Nacken einwirken. Die "Nickbewegung" beim Landen wird deutlich reduziert. Für niedrigere Geschwindigkeiten eignet sich der Enduro- und Off-Road-Helm sehr gut.

Das Quad auf der Straße

Auch auf der Straße ist das Quad immer häufiger zu finden. Das Voranschreiten der technischen Möglichkeiten machen eine Nutzung des Quad auf der Straße immer komfortabler und beliebter. Selbst hohe Geschwindigkeiten sind kein Ausschlusskriterium mehr. Im Straßenverkehr ist ein Jethelm die beste Wahl. Er bietet ausreichend Schutz bei Stürzen (die mit dem Quad eher selten sind), ist sehr leicht und besitzt ein sehr großes Visier. Für Fahrten im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken ist diese Helmart bestens geeignet.
Soll es aber einmal auf große Tour gehen und wird das Quad zum Kilometerfresser, dann ist auch der Integralhelm eine Option. Er schützt bei weitem am besten vor starken Fahrtwinden und ist bei Unfällen mit hoher Geschwindigkeit der Helm mit dem größtmöglichen Schutz. Wer für alle Eventualitäten gewappnet sein will, kann es auch auf die Spitze treiben. Concepthelme, also Klapphelme, können auch zum Jethelm umgebaut und dieser dann mit Kinnteil und Schirm versehen werden. In dem Fall hat der Nutzer also alle drei Konzepte in einem Helm.